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leben 2.0 Posts

Icinga2 Director

Hat man sich für Icinga2 die Weboberfläche installiert und eingerichtet, möchte man am liebsten auch die Konfiguration von Icinga2 darüber erledigen. Am besten noch zentral für alle Server. Genau hier setzt das Modul Icinga Director an. Ich gebe zu: die Funktionsweise vom Director ist etwas komplexer, als deren Einrichtung. Hat man die Logik dahinter erst einmal verstanden, erleichtert er die Arbeit mit Icinga2 enorm.

Voraussetzungen

Zuerst kommt aber die Installation. Ich starte hier mit einem neuen, sauberen System, wie es auch empfohlen wird. Natürlich kann man den Director auch unter einem Produktivsystem mit fertigen Konfigurationen von Servern und Agenten zum Laufen bringen. Allerdings ist dann etwas mehr Handarbeit notwendig, welche unter Umständen auch den zuverlässigen Lauf des Monitorings negativ beeinflussen kann. Der Knackpunkt ist, dass der Director keine fertigen, aktiven Konfigurationen einliest. Diese bleiben von ihm unangetastet und sind somit kein Bestandteil seiner Einrichtung. Somit müssen die weiterhin händisch über einen Editor gepflegt werden, oder man überträgt sie Stück für Stück.

Die folgenden Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die Installation auch klappt:

  • ein funktionierendes Icinga2 in der Version >= 2.6.0
  • Icingaweb 2>=2.4.1
  • git, curl, php-curl
    apt-get install curl php7.0-curl 
    service apache2 restart

Im ersten Schritt wird eine Datenbank für den Director eingerichtet.

Monitoring mit Icinga2

Wer in seiner Freizeit schon mal den einen oder anderen Server an der Start geschoben hat, der wird wissen, dass Fehler immer passieren. So lange es ein Hobby ist und die Server nur zur persönlichen Benutzung laufen, dann ist das auch nicht so wild. Schwierig wird es, wenn auch noch andere Leute diese Server nutzen und man selber für die Zuverlässigkeit verantwortlich ist. Spätestens dann sollte man sich an die Konsole setzen und Monitoring für diese Dienste und Server schaffen.

Das Gute – mittlerweile bieten sehr viele Provider schon von Hause aus ein rudimentäres Monitoring an. So wird meist die Auslastung der CPU, des Arbeitsspeichers und der Netzwerkschnittstelle im Benutzerportal für jeden, einzelnen Server angezeigt. Außerdem bekommt man eine Benachrichtigung, wenn der Webserver keine Seiten mehr ausliefert, oder auf Pings nicht mehr reagiert. Damit kann man bei einem Server schon gut leben.

Aber was ist, wenn man gerne mehrer Server auf einen Blick haben möchte? Wie funktioniert das bei Servern, welche bei unterschiedlichen Providern laufen? Und hier kommt Icinga2 ins Spiel. Die Einrichtung ist gar nicht so kompliziert. Und mit den richtigen Erweiterungen wird daraus ein sehr nützliches Tool für jeden Hobby-Admin. Wie das Ganze aussehen und funktionieren kann, versuche ich hier zu beschreiben.

Freilandtest

Im Moment bin ich hier nicht sonderlich aktiv. Das lag zum einen daran, dass ich beruflich recht viel zu tun hatte, und zum anderen, dass ich in der restliche Freizeit lieber das schöne Wetter genutzt habe, um meine Laufstatistik zu verbessern. Da mein Nike+ Plugin hier im Blog nicht mehr funktioniert, werde ich meine Laufstatistik in kurzen Sätzen und bebildert hier ablegen.

Nicht desto trotz haben ich noch ein bißchen mit dem Raspberry gespielt. Schon im Dezember letzten Jahres kaufte ich mir bei Adafruit ein 16 x 2 RGB-LCD-Plate mit 5 Mikrotastern. Mittels einer zusätzlichen 2 x 13 Stiftleiste habe ich das Plate so erweitert, dass es die GPIO-Leiste nicht mehr komplett blockiert. So kann ich das Display und die 5 Taster über I2C ansprechen und über die restlichen GPIOs weitere Sensoren anschließen.

TempRaspi

Der nächste Schritt wird sein, dass ich die Himbeere, bestückt mit dem Display und dem AM2302  zu einem Langzeittest ins Wohnzimmer verpflanze. Im Moment misst die Himbeere die Temperatur und die Luftfeuchte, um diese Werte zu Google Docs zu übertragen und auf dem Display auszugeben. Mit dem ersten Taster kann man für 5 Sekunden die Hintergrundbeleuchtung anschalten.